| ADAM - EINE REISE DURCH EIN MÄNNLICHES UNTERBEWUSSTSEIN Pressestimmen Klaus Haberl inszenierte die Abhandlung über das Leben Adams als Abhandlung über das Leben der Männer schlechthin. Zerrissen zwischen der Verführung durch alles Weibliche, der schlummernden Agression und seinen Ängsten endet der Mann wie in den letzten beiden Szenen von Adam als Worcoholic im Koffer oder als Kasper. Stilistisch überzeugte das "Trittbrettl" durch eine Vielfalt an Ausdrucksmitteln. Für rasch wechselnde Szenen sorgten mehrere Spielorte, Puppenspiel wechselte sich mit Masken ab. Das Schauspiel wurde begleitet von Geräuschen, die das Leben der meisten Männer in der einen oder anderen Form begleiten (zumindest, wenn es nach der bunttn Welt der Fernsehbilder geht): Motoren, verführerische Frauenstimmen, der Klang von Maschinengewehren und Kaufhausmusik. Adam konnte als flott inszeniertes Puppentheater .... durch einen dichten Handlungsablauf und gekonnte Licht- und Toneffekte überzeugen. Gleichzeitig wurde das allgemeine Vorurteil, daß Puppentheater lediglich den Ansprüchen von Kindern gerecht werden könne, eindrucksvoll widerlegt. Ob der Protagonist Adam stellvertretend für alle Männer steht, wie das "Trittbrettl" verstanden wissen möchte, soll aber dahingestellt bleiben. NÖN, Daniel Lohninger Zum Verständnis des Stücks - das abgesehen von der ersten und letzten Szene völlig ohne Worte auskommt - muß das Publikum nicht nur genau hinsehen, es muß auch genau hinhören. Die Geräusche, die Musik, die Lieder, die Stimmen, die die Bilder begleiten, sind so bedeutungsvoll ausgewählt, daß der Zuschauer den inhaltlichen Zusammenhang mit ihrer Hilfe exakt nachvollziehen kann. Die Harke, Ute Paczkowski |
